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Vorrausgesetzt, man hätte gemeinsam Grund und Boden, wäre mein erster Schritt Kompost anzulegen, alles was anfällt in einen Humusprozess zu führen.  Biologisch-dynamische Präparate sind eine wesentliche Grundlage, das Einbeziehen und Wahrnehmen des lebendigen Umfelds ebenso.

Bäume, besonders Obst in vielen verschiedenen Varianten, wären das Nächste, dazu Gemüsegärten, Kräutervielfalt und Weiden im Schatten der Bäume.

Kleine Gärten, Kleingärten,Hausgärten, eine SoLawi bildet Verbindung zum Aussen, Samenbau, heilige Haine, Blumen, Park und Spielwiesen : Vielfalt, Menschen in der Natur !!

Rinder, Schafe und Ziegen sind eine wesentliche Grundlage für Fruchtbarkeit und Bodenentwicklung, Bauern gesucht !

Bei all dem stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit meist von Anfang an. Ich selber kann in den Aufgabengebieten, die mir vertraut sind, einen Weg suchen, der die Belange der Natur ebenso berücksichtigt, wie ein Konzept, daß mir ein bescheidenes Einkommen verspricht.  Auf diesem Weg müssen ständig Entscheidungen getroffen werden, die die Weiteren beeinflussen. Das wäre meine Verantwortung, die ich auch wirtschaftlich tragen muss, aber auch mit der gemeinsamen Genossenschaft teile, wenn wir zB  zusammen  Obst und Verarbeitung betreiben. Brüderlichkeit im Alltag aus unsrer Freiheit heraus gelebt.

Einfacher ist gewiss das moderne Unternehmertum, und wenn wir in einzelnen Bereichen gemeinschaftlich wirtschaften wollen, ist das ein große Herausforderung :Wir müssen es wollen und intensiv daran arbeiten .

In keinem Fall darf ein Weg verbissen festgehalten werden.

Zusammenarbeit

Veröffentlicht am 05.11.2015

Vorraussetzung zur Zusammenarbeit mit der Natur ist die Fähigkeit, beizeiten zu erkennen, was das Lebendige will oder werden will. Statt des Planungs-prinzips ergibt sich ein diamentral anderes, das etwa mit den Worten:" Anregung - Eingehen auf die Reaktionen - Mitwirkung "   beschrieben werden könnte. Es wird dabei das Experiment zum  industriellen Arbeitsprinzip erhoben.  Folge ist die Begründung eines sozialen Verhältnisses zur Naturumwelt. Diese bekommt Rechtsfähigkeit zugebilligt, und sie erwiedert diese Wohltat durch sinnvolle Reaktionen und friedliches Verhalten.

Was man jetzt Naturgesetze nennt, ist in Wahrheit das friedliche Verhalten der Natur, das die Menschheit bisher umsonst genoss. In der Zukunft wird sie es sich verdienen müssen.                

J.W.Ernst

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