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Ursprünglich ein Aufruf zur Gemeinschaftsgründung, ist Elderbusch inzwischen eine Plattform für  Ideen in dieser Zeit des Umbruchs.

Es geht um den tiefen Zugang zu uns selbst, unserer Mutter Erde, unseren Nächsten, Pflanze und Tier......also Ansätzen, wie wir uns einer neu zu entwickelnden Kultur annähern,...sie ins tägliche Tun tragen können.

 

Aus unseren Erfahrungen schildern wir die Themen, die uns begegnet sind und wie sie sich entwickelt haben. 

  

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 Nutzen wir die Erfahrungen Anderer: Wir müssen das Rad nicht neu erfinden......aber die Dinge in die Hand nehmen !

 

Was tun, wenn die Erkenntnisse von gestern morgen nicht mehr taugen? Augen zu und weiter so - nur alles noch ein bisschen schneller? Ein entscheidendes Problem in Zeiten schnellen Wandels: die Zukunftsblindheit. Was wir bisher gelernt haben, reicht für die Zukunft nicht aus, denn Lernen basiert immer auf einem Download von alten Mustern.

Umdenken heißt, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit weiterzuentwickeln - und so von einer im Entstehen begriffenen Zukunft zu lernen. Hier liegt die Herausforderung : Sehen und begreifen, was entsteht, und daraus die entstehenden Möglichkeitsräume wahrnehmen. Und dementsprechend zu handeln.

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Im Buch "Licht der Sinne" wird die Seele, die auf sich selbst gerichtet ist, in ihrer Fähigkeit angesprochen, sich umzuwenden:

 

Dadurch schafft sie im Miterleben eine Wärmequalität, in der sich das eigentliche Wesen des Menschen offenbaren kann.

 

In einer gemeinsamen Mitte bietet sich die Möglichkeit, ein schöpferisch Neues entstehen zu lassen. Wird in dieser Umwendung die Intensität des Wahrnehmens auf einzelne Pflanzen, den Bereich der elementarischen Welt angewandt, ist auch hier eine wesentliche Verbindung möglich. Dadurch entsteht eine gegenseitige Beziehung, die auch gemeinsame Lebenskräfte verstärkt.

 

Kann sich dies nicht als notwendige Hilfe erweisen gegenüber den sich permanent ausbreitenden Angriffen auf alle lebendigen Bereiche, wo die Entwicklung des Pflanzen- und Tierlebens durch Gentechnologie zutiefst gefährdet wird ?

 

Die Gefahren heute lassen keine Rückkehr zu, sie erfordern neu erworbene Fähigkeiten.

                                                            Cordula Zeylmans v Emmichhoven

 

Elderbusch  oder: wie gründet man eine Gemeinschaft ? 

Die ursprüngliche Gruppe Elderbusch-Aktiver,  die sich im Frühjahr 2016 gefunden und mehrfach gewandelt hat, hatte begonnen, in gemeinsamer Strukturarbeit Zielsetzungen zu erarbeiten.   Dieser Prozess hat uns deutlich gezeigt, daß es im Miteinander   (so was von!)  dringend nötig ist, offen und zielgerichtet über das Handeln in der Praxis zu sprechen und  zielstrebig danach zu handeln.

Dem konstruktiven Miteinander stehen Ängste gegenüber, unausgesprochene Bilder,  Vorbehalte. Wo diese Kräfte zum Zug kommen, zerfällt das Gemeinsame. 

Verbinden kann uns auf Dauer nur der  Wille, die uns wichtigen Dinge, das gegenseitige Wahrnehmen und Fördern  gemeinsam bewusst zu verfolgen.

 Jeder auf seine Art an seinem Platz, mit seinen  Fähigkeiten.

Immer geht es ums Anpacken, Verantworten, Begleiten, Wahrnehmen, Unterstützen.

 

Unser gemeinsames Ziel:   an uns,  an der Landschaft und landwirtschaftlicher Kultur heilend zu arbeiten .

 Wir sollten dabei zulassen, daß viele Dinge im Fluss bleiben, sich wandeln und wachsen....und sie gemeinsam aufmerksam begleiten.

 

Mit der Freiheit schöpferisch wirken zu können, ist zugleich die Verantwortung gegeben, dies in angemessener Weise zu tun.  (Nicolaus Cusanus)

 


Die Angst vor einer Zukunft,

die wir fürchten,

können wir nur überwinden

durch Bilder einer Zukunft,

die wir wollen.

E.W.Barkhoff

Die industrialisierte Agrar-Wirtschaft befindet sich in einer Spirale der Landschafts-Vernichtung,  Kleinbauern müssen aufgeben - wer hütet und entwickelt die letzten Reste unserer Kulturlandschaft weiter?

Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus ?  Es genügt bei weitem nicht mehr, nur zu erhalten, was übrig geblieben ist.  Wir müssen wieder zurückgeben, heilen, was wir zerstört haben - aktiv, bewusst, achtsam.

Wir wollen fördern und entwickeln - brüderlich nach den Bedürfnissen der Pflanzen und Tiere, zu einem höheren Zusammenhang.

Wir wollen Wege finden:  Naturzusammenhänge wieder vielfältig Aufbauen, Zusammenfügen, Pflegen, Vernetzen, nachhaltig, solidarisch u. verantwortlich Nutzen.

All das muss wieder im Bewusstsein der gemeinsamen Wahrnehmung geschehen, mit Hingabe, Erfahrung und Verstand.

 

Für eine kommende Generation ist das greifbare Vorbild einer lebendigen Landwirtschaft als Organismus eine grundlegende Erfahrung.

 

Wir leben in einem Natur-zusammenhang:

-die Landschaft -   und sind uns selten bewusst, wie sehr wir davon abhängen, wie  sehr wir davon geprägt sind, wie weit wir diese direkte Verbindung zu unserem Ursprung schon zerstört haben.

Wichtige Elemente des Natur-zusammenhangs Landschaft sind unserem Nutz und Effizienzdenken schon zum Opfer gefallen: Alleen, Obstwiesen, Steinmauern, Hecken, Waldränder, Kräuterwiesen, Heiden, Sümpfe, Haine, Bauerngärten, Bachläufe und Auen.

Unsere Kinder erleben kaum mehr die Vielfalt der Lebewesen, ihre Schönheit, das Zusammenspiel.

Ich gehe davon aus, dass Jeder seine individuellen Wege hat, in diesem Zusammenhang wieder positiv zu wirken. Elderbusch ist ein Versuch, durch einen gemeinsamen tragenden Rahmen möglich zu machen, was dem Einzelnen zunehmend schwer fällt.

 


Der Elderbusch oder Holunder

"Vor dem Holunder sollst Du den Hut ziehen !"

Der Baum der "holden Frauw", Frau Holle steht an der Schwelle zur jenseitigen Welt , zur Unterwelt im Bauch der BabaJaga ........bei den Ahnen, die uns unterstützen.

Im großen Kochtopf der Unterwelt gibt es Tod und neues Entstehen, Erinnerung und Zukunft, Wandlung und Fruchtbarkeit, Heilen und Nähren.

Des Holunders umfassende Schlichtheit als Brücke zur Tiefe ist

ein  besonderes Bild in den Aufgaben, die uns erwarten.